Kaltfront sorgt für einen trüben Wochenstart (25. Oktober 2020)

Kaltfront sorgt für einen trüben Wochenstart

10:12 Stefan Scherrer

Die Schweiz liegt heute Sonntag im Vorfeld einer markanten Kaltfront in einer föhnigen Südwestströmung. Die Kaltfront zieht am Montag über uns hinweg und sorgt für teilweise kräftige Niederschläge und einen markanten Temperaturrückgang, in den Bergen erwartet uns eine ordentliche Portion Neuschnee.

Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, nähert sich uns heute Sonntag ausgehend von Sturmtief Lucy mit Zentrum über dem Nordatlantik eine Kaltfront. In deren Vorfeld bleibt unser Wetter aber noch hochdruckbestimmt, und in den Alpen ist es leicht föhnig. Morgen Montag zieht die Kaltfront über uns hinweg und sorgt für einen trüben und nassen Wochenstart.

Vor allem im Süden kräftige Niederschläge
Am Montag ist es beidseits der Alpen meist stark bewölkt und verbreitet nass. Nur im äussersten Osten ist es am Morgen noch trocken, aber auch dort setzt im Laufe des Vormittags Regen ein. Vor allem im Süden gibt es teilweise kräftige Niederschläge. In Summe werden dort bis Dienstagmorgen verbreitet 60 bis 90, lokal bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. In den angrenzenden Gebieten, d.h. zwischen dem Gotthardgebiet und dem Glarnerland sowie auch im Kanton Graubünden werden 50 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet.

Deutlich sinkende Schneefallgrenze
Mit der Kaltfront gibt es einen markanten Temperaturrückgang. Somit sinkt die Schneefallgrenze von rund 2000 Meter gegen 1200 Meter. Bei kräftigen Niederschlägen kann es insbesondere in den Alpentälern teilweise auch deutlich weiter hinunter schneien. In erhöhten Lagen muss mit winterlichen Strassenverhältnissen gerechnet werden. Im Tessin sowie in Südbünden bleibt die Schneefallgrenze noch längere Zeit zwischen etwa 1800 und 2100 Metern. In Summe werden entlang des Alpennordhangs bis am Dienstagmorgen oberhalb von 1600 Metern 20 bis 50, oberhalb von 2000 Metern 50 bis 80 Zentimeter Neuschnee erwartet. In den Südalpen ist oberhalb von 2000 bis 2500 Meter lokal bis 1 Meter Neuschnee möglich.

Am Dienstag gibt es tagsüber eine Wetterbesserung, danach bleibt es bis Donnerstag wechselhaft. Die Niederschlagsmengen sind dann aber deutlich geringer. MeteoNews hält Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

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